Trost
Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not.
Die Bibel, Psalm 46.2.
Du hast mich geschaffen - meinen Körper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast Du mich gebildet. Herr, ich danke Dir dafür, dass Du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Grossartig ist alles, was Du geschaffen hast - das erkenne ich! Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich Dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast Du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast Du in Dein Buch geschrieben - noch bevor einer von ihnen begann!
Die Bibel, Psalm 139.13-16.
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.
Die Bibel, 1.Samuel 16.7.
Hütet euch davor, hochmütig auf die herabzusehen, die euch gering erscheinen. Denn ich sage euch: Ihre Engel haben immer Zugang zu meinem Vater im Himmel.
Jesus im Matthäusevangelium, 18.10
Ich habe euch heute vor die Wahl gestellt zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit ihr und eure Kinder nicht umkommt! Liebt den Herrn, euren Gott, und hört auf ihn! Haltet ihm die Treue!
Die Bibel, 5.Mose 30.19-20.
Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zur Zeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf Gottes neue Welt, auch wenn sie noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig. Dass wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfallen wird wie eine baufällige Hütte, werden wir einen neuen Leib erhalten, ein festes Haus, das nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält es im Himmel für uns bereit, ein Haus, das ewig bleibt.
Die Bibel, 2. Korinther 4.18 - 5.1
Verlass dich nicht auf deine eigene Urteilskraft, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn! Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.
Die Bibel, Sprüche 3.5-6
Genauso könnt ihr euch die Auferstehung der Toten vorstellen. Unser irdischer Leib ist wie ein Samenkorn, das einmal vergeht. Wenn er aber auferstehen wird, ist er unvergänglich. Was begraben wird, ist unansehnlich und schwach, was aufersteht, lässt Gottes Herrlichkeit und Kraft erkennen.
Die Bibel, 1. Korinther 15.42-43
Denn das Vergängliche muss mit Unvergänglichkeit und das Sterbliche mit Unsterblichkeit überkleidet werden. Wenn aber dieser vergängliche und sterbliche Leib unvergänglich und unsterblich geworden ist, dann erfüllt sich, was die Propheten vorausgesagt haben: "Das Leben hat den Tod überwunden! Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo bleibt dein Schrecken?" ... Aber gelobt sei Gott, der uns den Sieg gibt durch Jesus-Christus, unseren Herrn!
Die Bibel, 1.Korinther 15.53-57.
Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles und hält allem stand. ... Nur eines wird bleiben: die Liebe.
Die Bibel, 1. Korinther 13.7-8
Solange mein Sohn lebte, habe ich gefastet und und geweint, weil ich dachte: Vielleicht hat der Herr Erbarmen mit mir und lässt ihn am Leben. Doch nun ist er gestorben - warum soll ich jetzt noch fasten? Kann ich ihn damit etwa zurückholen? Nein, er kehrt nicht mehr zu mir zurück, ich aber werde eines Tages zu ihm gehen!
König David im 2. Buch Samuel 12.22+23 der Bibel
Denn kostbar ist in den Augen des Herrn der Tod seiner Frommen
Die Bibel, Psalm 116.15
Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus bewahrt.
Die Bibel, Philliper 4.7
Wer Gott liebt, dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Heil; denn dazu hat Gott selbst ihn erwählt und berufen.
Die Bibel, Römer 8.28
Ich bin mir ganz sicher, dass alles, was wir jetzt erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die wir einmal erfahren werden.
Die Bibel, Römer 8.18
Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt. Du hast mir die Trauerkleider ausgezogen und mich mit einem Festgewand bekleidet. Nun kann ich dich mit meinen Liedern loben, nie will ich verschweigen, was du für mich getan hast. Immer und ewig will ich dir danken, mein Herr und mein Gott!
Die Bibel, Psalm 30.12-13
Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, ... Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, ... Umarmen und Loslassen.
Die Bibel, Prediger 3.1-5
Gott wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.
Die Bibel, Offenbarung 21.4
Unsere Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.
Die Bibel, 2. Korinther 1.7
Kommt, wir wollen wieder zum Herrn; denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen, er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden.
Die Bibel, Prophet Hosea 6.1
Ich wünsche dir nicht ein Leben ohne Entbehrung, ein Leben ohne Schmerz, ein Leben ohne Störung. Was solltest du tun mit einem solchen Leben ?
Ich wünsche dir aber, dass du bewahrt sein mögest an Leib und Seele. Dass dich einer trägt und schützt und dich durch alles, was dir geschieht, deinem Ziel entgegenführt.
Jörg Zink
Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich.
Deutsches Sprichwort
Spuren im Sand
Trennung
Ferner, je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden oder sonst wie einen verborgenen Schatz, dessen man gewiss ist, besitzt ; dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus.
Dietrich Bonhoeffer
Ich dank’ Dir, dass Du bei mir warst, für all die Stunden und Tage, für Deine Nähe und Dein JA zu mir. Dank’ Dir denn durch Dich hab’ ich das Leben geschaut und geschmeckt in all seiner Schönheit und Süsse, in Schmerz und Bitterkeit. Ach, ich dank’ Dir, denn ohne Dich wäre mein Leben weniger reich gewesen. Ich dank’ Dir, dass Du bei mir warst, und immer werde ich hoffen, dass ich Dir eines Tages diese Dankbarkeit wieder zeigen kann.
Manchmal denkt man, Gott müsste einem in all den Widerständen des Lebens ein sichtbares Zeichen geben, das einem hilft. Aber dies ist eben sein Zeichen; dass er einen durchhalten und es wagen und dulden lässt.
Jochen Klepper
Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt, die Grossen und die Kleinen in jedem Volk und Land; er lässt sie nicht verderben, er führt sie aus und ein, im Leben und im Sterben sind sie und bleiben sein.
Philipp Spitta
Herr, segne uns; gib uns die Gnade, dass wir auch all das, was die Pläne und Rechnungen unseres Lebens durchkreuzt, als Deinen Weg mit uns erkennen. Erfülle unser Herz mit der Kraft Deines ewigen Sieges und mit dem Vertrauen, dass Dein Reich ewig währt.
Karl Rahner
Keinen Weg lässt Gott uns gehen, den er nicht selbst gegangen wäre, und auf dem er uns nicht vorausginge.
Dietrich Bonhoeffer
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schliessen und zu schützen. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen. So segne dich der gütige Gott.
Irisches Segenswort
Schwer drückt das Übel, das man lange zum voraus kommen sieht. Wie gut ist es eingerichtet, dass wir so wenig wissen über zukünftiges Leid. Manchmal indessen ist die Trübsal mit einiger Sicherheit vorauszusehen, und dann peinigt uns angstvolle Erwartung. Aber es gibt für solche Stunden und Zeiten zwei gute Ratschläge. Vor allem hänge mit deinen Gedanken nicht immer an dem, was zu ändern doch nicht in deiner Hand liegt. Alle menschliche Berechnung hat ihr Ende. Und wenn du über dieses Ende hinaus willst, dann kehren die alten Gedanken immer wieder und wieder zurück, je länger, je qualvoller. Hast du also alles überdacht, was du etwa noch tun kannst un tun sollst, hast du die ernste Möglichkeit ins Auge gefasst - dann in Gottes Namen, lass kommen, was der Herr will und wende deine Gedanken auf andres. Wird dir das schwer? Dann denke einmal an alle frühern Nöte, aus denen dir Gott geholfen. Gott ist immer noch derselbe Gott wie früher. Das jetzt gefürchtete geht vorüber, so gut wie das frühere. Auch auf den kommenden Kampf wird Friede folgen, wie auf manchen vergangenen. So sei denn tapfer und gefasst. Doch wichtiger als alles andere ist: suche Mut und Gefasstheit im Gebet. Im Gebet ist unser Heiland gestärkt worden, auszuharren und durchzuringen. Also sorge dich nicht ab, aber halte an am Gebet. v. Koetsveld
Wir gedenken im Verlust und in der Gefahr des Verlustes nur des Verlierens, das empfinden wir unmittelbar. Aber recht wäre es, an dem Schmerz des Verlierens die Grösse dessen zu messen, was uns gegeben war, und die Güte des Gebers, der dies Sonnenlicht, auf das wir keinen Anspruch hatten, auf unseren Weg fallen liess. Kleinert
Wer Freiheit sucht, wird das Schlimme willigen, um das Schlimmere zu verhüten, und er wird dabei nicht mehr zu erkennen vermögen, dass gerade das Schlimmere, das er vermeiden will, das Bessere sein könnte.
Dietrich Bonhoeffer
Woran wir einmal Freude hatten und zutiefst geliebt haben, können wir niemals verlieren. Denn alles, was man zutiefst liebt, wird ein Teil von uns.
Helen Keller
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
Christian Morgenstern
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